Wissenswertes

für Gründerinnen

Gründerinnenwissen

Beratung & Förderung

Geld & Finanzen

ERP-Gründerkredit – StartGeld

Der ERP-Gründerkredit – StartGeld wird vom BMWI in Zusammenarbeit mit der KfW-Bank zur Verfügung gestellt.Existenzgründer/innen, Start-ups und junge Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft sowie der Freien Berufe (einschl. Heilberufe), Existenzgründung nach Scheitern (2.Chance-Finanzierung) kleinvolumige Existenzgründungen mit einem Fremdfinanzierungsbedarf in Höhe von insgesamt maximal 100.000 Euro 

Wofür?

  • Für gewerbliche Investitionen und Betriebsmittelaufwand, die einer mittel- oder langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen
  • Erwerb von Grundstücken und Gebäuden (inkl. gewerblicher Baukosten)
  • die Anschaffung von Maschinen, Fahrzeugen, Einrichtungen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung

Bedingungen?

Der Anteil für Betriebsmittel darf maximal 30.000 Euro nicht übersteigen.

 

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Tags: ERP-Gründerkredit, StartGeld

Förderlotse – Wegweiser durch die Programme zur Gründungsförderung

Damit aus guten, vielversprechenden Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmen werden, brauchen Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen eine solide und ausreichende Startfinanzierung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet des-halb ein vielfältiges Instrumentarium an geeigneten Finanzierungsbausteinen an. Sie orientieren sich an den besonderen Herausforderungen der Vorgründungs-, Gründungs- und Wachstumsphase.

Die wichtigsten Förderprogramme für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen stellt das BMWi in der Broschüre Förderlotse vor.

Das Spektrum ist breit gefächert: Zuschüsse zur Sicherung des Lebensunterhaltes in der Startphase gehören genauso dazu wie Darlehen zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln oder passgenaue Programme zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Technologien (Innovationen) bis hin zur Förderung junger Unternehmen auf ausländischen Märkten.

Der Förderlotse ergänzt das umfangreiche Informationsangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Weiterführende, ausführliche Hinweise zu den Förderprogrammen des BMWi bietet die Broschüre „Wirtschaftliche Förderung – Hilfen für Investitionen und Innovationen“. Den vollständigen Überblick über alle Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union und deren Kombinationsmöglichkeiten hält die Förderdatenbank des Bundes unter www.foerderdatenbank.de bereit.

Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

 

Kategorie: Geld & Finanzen, Wissenswertes
Tags: BMWi, Förderlotse

GöBI-Fonds

Der Göttinger Fonds für örtliche Beschäftigungs-Initiativen, kurz GöBI-Fonds, wurde von der Stadt und dem Landkreis Göttingen sowie den Sparkassen Göttingen, Hann. Münden und Duderstadt gegründet, um Personen mit geringem oder fehlenden Eigenkapital und arbeitslosen Personen die berufliche Selbständigkeit zu ermöglichen.

Gründungsfinanzierung

Für die Gründungsfinanzierung durch den GöBI-Fonds muss der Antragssteller mittelfristig kostendeckend arbeiten und die Gründung den Lebensunterhalt des Existenzgründers sichern können. Gefördert werden alle Investitionen, die im Rahmen der Gründung getätigt werden müssen, sowie Teile des Betriebsmittelbedarfs in der Startphase der Unternehmung.

Eigenkapital

Das Fehlen von Eigenkapital ist kein Hinderungsgrund für die Förderung durch den GöBI-Fonds. Falls Eigenkapital jedoch vorhanden ist, muss dies für die Finanzierung der Gründung mit eingebracht werden. Über die Vergabe entscheidet ein Beirat, der das Gründungsvorhaben begutachtet. Ausschlaggebend für die Unterstützung durch den GöBI-Fonds ist die Sicherheit des Gründungsvorhabens und nicht die Besicherung des Gründers.

Die Gewährung dieser Darlehen ist möglich, da die Stadt und der Landkreis Göttingen den Zinssatz der Darlehen subventionieren. Die Antragsstellung erfolgt über eine der folgenden Beratungsinstitutionen:

Gründungsberatung MOBIL

IHK Hannover, Geschäftsstelle Göttingen

Koordinierungsstelle Frauenförderung in der privaten Wirtschaft

Kategorie: Geld & Finanzen
Tags: Gründungsberatung Göttingen, GöBI-Fonds, IHK Hannover Geschäftsstelle Göttingen, Koordinierungsstelle Frauenförderung in der privaten Wirtschaft

Künstlersozialkasse KSK

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist ein Geschäftsbereich der Unfallversicherung Bund und Bahn. Sie sorgt mit der Durchführung des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) dafür, dass selbständige Künstler und Publizisten einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer.

Sie ist kein Leistungsträger, sondern koordiniert die Beitragsabführung für ihre Mitglieder zu einer Krankenversicherung freier Wahl und zur gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung. Selbständigen Künstlern und Publizisten steht der gesamte gesetzliche Leistungskatalog zu. Sie müssen dafür aber nur die Hälfte der jeweils fälligen Beiträge aus eigener Tasche zahlen, die KSK stockt die Beträge auf aus einem Zuschuss des Bundes (20 %) und aus Sozialabgaben von Unternehmen (30 %), die Kunst und Publizistik verwerten.

Welchen Monatsbeitrag ein Künstler/Publizist im Einzelnen an die KSK zahlt, hängt von der Höhe seines Arbeitseinkommens ab. Wenn dieses nicht über der Geringfügigkeitsgrenze von 3.900,00 Euro jährlich liegt, kann die KSK im Regelfall nicht genutzt werden (Ausnahme: Berufsanfänger).

Wer ist Künstler?

Die KSK prüft, ob ein Antragsteller als selbständiger Künstler (in den Bereichen Musik, darstellende Kunst oder bildende Kunst einschließlich Design) oder als Publizist die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nach dem KSVG erfüllt. Sie berechnet für ihre Mitglieder die Beitragsanteile, zieht sie ein und leitet dann die vollen Beiträge an die Leistungsträger der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung weiter.

Der Staat fördert mit der Künstlersozialversicherung die Künstler und Publizisten, die erwerbsmäßig selbständig arbeiten, weil diese Berufsgruppe sozial meist deutlich schlechter abgesichert ist als andere Selbständige. Das ist nicht nur eine sozialpolitische, sondern auch eine kulturpolitische Errungenschaft. Denn mit dieser Einrichtung wird die schöpferische Aufgabe von Künstlern und Publizisten als wichtig für die Gesellschaft anerkannt.

Kategorie: Geld & Finanzen
Tags: KSK, Künstlersozialkasse

Mikromezzaninfonds Deutschland für Gründerinnen

Mit den Mikromezzaninfonds soll die Eigenkapitalbasis von Gründerinnen und Gründern gestärkt werden. Mezzaninkapital stellt im rechtlichen Sinne eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital dar. Durch die Kapitalzuführung kann das Rating verbessert und neuer Kreditspielraum ermöglicht werden. Um Gründerinnen einen besseren Zugang zu Gründungskapital zu geben wurde der Mikromezzaninfonds Deutschland im August 2014 auf 70 Millionen Euro verdoppelt.

Für wen?

Kleine und junge Unternehmen sowie Existenzgründer
Spezielle Zielgruppen sind Unternehmen

  • die ausbilden,
  • die aus der Arbeitslosigkeit gegründet werden,
  • die von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden.

Auch gewerblich orientierte Sozialunternehmen und umweltorientierte Unternehmen sollen besonders angesprochen werden.

Wofür?

Sämtliche Investitionen in die Errichtung eines neuen oder die Fortführung eines bestehenden Unternehmens, für die langfristige Finanzierungsmittel erforderlich sind.

Bedingungen?

Die Tilgung erfolgt ab dem 7. Jahr in 3 gleichhohen Jahresraten.
Konditionen:8% p.a., zahlbar jeweils vierteljährlich nachträglich.
Einmaliges Bearbeitungsentgelt von 3,5% der Einlage, zahlbar bei Auszahlung
Variable Gewinnbeteiligung von maximal 1,5% p.a.
Es sind keine Sachsicherheiten zu stellen.

Förderhöhe?

Die maximale Beteiligungshöhe beträgt 50.000 Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren

Wo beantragen?

Über die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft, in dem Bundesland, wo die Investition erfolgt.

Wann beantragen?

Bis zu 3 Jahre nach Gründung, vor Beginn der Investition.

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Tags: Mikromezzaninfonds Deutschland

MikroStarter der NBank

Mit diesem Darlehen werden durch das Land Niedersachsen und den europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen im Bereich der Kleinstgründungen gefördert. Zusätzlich können kleine und mittelständische Unternehmen gefördert werden, die sich in den ersten fünf Geschäftsjahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit befinden. Der Rahmen des Kreditbetrages reicht von 5.000 Euro bis 25.000 Euro. Die Antragsstellerin muss die (zukünftige) Betriebsstätte in Niedersachsen haben, im Antrag das Unternehmenskonzept darstellen und durch einen vorgelegten Finanzierungsplan die vorhabenbezogene Finanzierungslücke nachweisen. Für die Kreditvergabe ist keine Besicherung erforderlich, was den aktuellen nominalen Zinssatz von 4,2 % pro Jahr erklärt. Zusätzlich muss die Antragsstellerin über die erforderlichen fachlichen und kaufmännischen Qualifikationen verfügen, damit der langfristige Erfolg der Unternehmung gewährleisten ist. Jegliche Ausgaben, die zur Gründung oder zur Erweiterung bzw. zum Wachstum des Unternehmens führen, können gefördert werden. Diese Ausgaben umfassen Investitionen, Betriebsmittel sowie Aus- und Weiterbildungen.

Als Voraussetzung für die Kreditvergabe muss eine Erstberatung zur Gründung bzw. zum Vorhaben bei einer fachkundigen Stelle erfolgen. Im Landkreis Göttingen ist diese fachkundige Stelle die Gründungsberatung MOBIL. Diese muss eine befürwortende Stellungnahme abgeben, damit eine Förderung durch den MikroStarter erfolgen kann. MOBIL erreichen Sie unter folgender Adresse:

Gründungsberatung MOBIL
Lotzestraße 22c
37083 Göttingen
Tel: 0551 400-32 30
E-Mail: mobil@goettingen.de

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Tags: Microstarter, NBank

Niedersachsen-Gründerkredit

Als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, Existenzgründer und Freiberufler in Niedersachsen kann Ihnen diese Förderung langfristige Investitionen ermöglichen oder Betriebsmittelfinanzierungen erleichtern. Die Kredite werden zu günstigen und risikogerechten Zinssätzen und Konditionen vergeben.

Auf einen Blick

  • Investitionen in Niedersachsen mit Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg
  • Auch für Betriebsmittelfinanzierung möglich
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 % der förderfähigen Kosten
  • Kreditbetrag für Investitionen: 20.000 Euro bis 500.000 Euro
  • Kreditbetrag für Betriebsmittel: bis 500.000 Euro
  • Laufzeiten 5, 10 oder 20 Jahre, bis zu 2 Tilgungsfreijahre
  • Zinsfestschreibung auf maximal 10 Jahre
  • Zusätzliche NBB Bürgschaft möglich

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Tags: Niedersachsen-Gründerkredit

Gründungsberatung

bga – Bundesweite Gründerinnenagentur

Bundesweit Transparenz schaffen, Empowerment für Frauen in allen Phasen ihrer Gründungen ermöglichen, Qualität in Gründung und Gründungsberatung zu sichern und erfolgreiche Gründerinnen sichtbar machen, das ist Zielvorgabe und zugleich Messlatte des Engagements der bga.

Um die Potenziale von Frauen in der Wirtschaft und am Markt zu mobilisieren und die Chancen zu nutzen, die der Strukturwandel Frauen bietet, fördert Deutschland die unternehmerische Selbständigkeit von Frauen.

Nähere Infos hier.

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Tags: bga, bundesweite Gründerinnenagentur

Broschüre „Starthilfe – Der erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit“

Damit der Mittelstand auch zukünftig innovativ und erfolgreich bleibt, braucht es Gründerinnen und Gründer mit zukunftsorientierten Ideen, fundiertem fachlichen Know-how und unternehmerischen Kompetenzen. Die Bundesregierung möchte Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg in die Selbständigkeit unterstützen. Informationen und eine sorgfältige Planung sind ein gutes Fundament für eine erfolgreiche Existenzgründung.

Die Broschüre „Starthilfe“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bietet einen Überblick über die vielfältigen Aspekte einer Unternehmensgründung. Von den verschiedenen Gründungsarten über die Business- und Finanzplanung bis hin zu den ersten unternehmerischen Schritte.

Die Broschüre steht hier zum Downloaden.

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Tags: BMWi, Starthilfe

Das EXIST-Gründerstipendium

Das EXIST-Gründerstipendium unterstützt Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee realisieren und in einen Businessplan umsetzen möchten. Bei den Gründungsvorhaben sollte es sich um innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Projekte mit signifikanten Alleinstellungsmerkmalen und guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handeln.

Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Der ESF ist einer der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, nähere Informationen dazu unter www.die-strukturfonds.de.

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Tags: BMWi, EXIST, Gründerstipendium

GründerZeiten – Publikationen für Gründerinnen und Gründer vom BMWi

GründerZeiten ist der Infoletter des Bundeswirtschaftsministeriums für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen. Er bietet Hinweise, Hilfen und praktische Lösungsvorschläge zu typischen Problemlagen der Gründung und Unternehmensführung.

Das Bundesministerium hat aktuell rund 30 Ausgaben der GründerZeit veröffentlicht. Die Publikationen behandeln jeweils ein Schwerpunktthema wie Finanzierung, Businessplan, Steuern oder persönliche Absicherung. Jedes Thema ist übersichtlich und leicht verständlich aufbereitet.

Die einzelnen Magazine können hier heruntergeladen werden.

 

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Tags: BMWi, GründerZeiten

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft des BMWi

Fast jedes Bundesland bietet finanzielle Unterstützung in Form von Stipendien, Projektförderungen u.a. im Kulturbereich an. Immer mehr Bundesländer stellen darüber hinaus spezielle Informationsangebote für die Kultur- und Kreativbranche zur Verfügung, um die unternehmerische Kompetenz ihrer Akteure zu stärken. Dabei kann es sich um Broschüren, einzelne Veranstaltungen oder auch um eigene Landesinitiativen handeln.

Das Land Niedersachsen hat verschiedenen Maßnahmen aufgelegt um das das Potential der Kultur- und Kreativwirtschaft zu sichern und auszubauen, Kreativunternehmen, ihre Netzwerke und Initiativen nachhaltig zu unterstützen, die Sichtbarkeit der Branche zu erhöhen und die Kooperationen zwischen den Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft und Unternehmen anderer Branchen zu verstärken (Cross-Over-Strategie).

 

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Tags: Kultur- und Kreativwirtschaft

Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Northeim

Bei der Koordinierungstelle finden Frauen Unterstützung, hilfreiche Tipps und Informationen zu Fragen rund um Beruf und Karriere – ob sie arbeitssuchend sind, zurzeit in Elternzeit oder sich beruflich neu orientieren wollen.
Neben der persönlichen und kostenlosen Beratung bietet die Anlaufstelle eine Vielzahl von Kursen und Veranstaltungen.

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Tags: Koordinierungstelle Frauen & Wirtschaft, Northeim

Koordinierungstelle Frauenförderung in der privaten Wirtschaft Göttingen

Die Koordinierungsstelle „Frauenförderung in der privaten Wirtschaft“ der Stadt Göttingen verfolgt das Ziel, die berufliche Gleichstellung von Frauen und ihre Integration in das Erwerbsleben nach der Familienphase durch Information und Beratung zu fördern.

Die Koordinierungsstelle möchte die Anforderungen von Frauen an Unternehmen und die Anforderungen von Unternehmen an Frauen verknüpfen. Sie will Bindeglied zwischen der regionalen Wirtschaft, dem Arbeitsmarkt, den Weiterbildungseinrichtungen und den Frauen vor Ort sein.

Göttingen Neues Rathaus
Zimmer 1414
Dienstag 9.30 Uhr bis 12.45 Uhr
Mittwoch 13.30 Uhr bis 16 Uhr

Geschäftsstelle Hann. Münden
Volkshochschule Göttingen Osterode gGmbH
Wilhelmshäuser Str. 90
jeden 2. Donnerstag im Monat
10.00 bis 12.00 Uhr

Geschäftsstelle Duderstadt
Volkshochschule Göttingen Osterode gGmbH
Markstr. 75
jeden 1. Donnerstag im Monat
10.00 bis 12.00 Uhr

Geschäftsstelle Osterode
Neustädter Tor 1-3
jeden 3. Donnerstag im Monat
10.00 bis 13.00 Uhr

Es wird um eine telefonische Voranemdlung unter 0551/400-28 60 gebeten.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

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Tags: Frauenförderung in der privaten Wirtschaft, Göttingen

Wettbewerbe

Businessplanwettbewerb für Unternehmensgründer und -gründerinnen

Der bundesweite Businessplanwettbewerb promotion Nordhessen unterstützt seit 1999/2000 junge Unternehmen in der Gründungsphase und gehört deutschlandweit zu den am längsten bestehenden aktiven Businessplanwettbewerben.

Was bietet der Businessplanwettbewerb

Der bundesweite Businessplanwettbewerb Promotion-Nordhessen bietet eine umfassende, individuelle und kostenfreie Beratung zur Entwicklung einer individuellen Unternehmensstrategie an.
Durch die Vermittlung von Gründer-Know-How in den Bereichen Businessplan-Erstellung, Finanzierung und Personalrecruiting sowie aktives Netzwerkmanagement zur Herstellung von qualifizierten Unternehmenskontakten werden Gründerinnen und Gründer unterstützt. Der Fokus bei dem zweistufigen Wettbewerb liegt in der Erstellung eines Businessplans. Mit begleitenden Veranstaltungen (Seminare & Workshops, Stammtische, Coaching Sessions) unterstützt der Veranstalter Sie (Projektteam und Coaching-Netzwerk) auf dem Weg vom Konzept zum fertigen Businessplan. Ebenso erhalten Sie Unterstützung bei Ihrer Gründungs- oder Wachstumsfinanzierung mit Kontakten zu Kapitalgebern sowie bei der Markterschließung und der Vermittlung von Referenzkunden.

Wer kann mitmachen?

Unternehmensgründer aus allen Branchen, die sich selbständig machen möchten, egal ob in einer High-Tech-Branche oder mit einfacheren Vorhaben. Als zusätzlichen Schwerpunkt suchen wir gezielt Unternehmensgründer aus den Bereichen der Umwelttechnologie sowie aus der Mobilität.

Weitere Informationen unter www.promotion-nordhessen.de.

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Gründerwettbewerb „Digitale Innovationen“: Runde 2 läuft bis zum 30.09.

Der Gründerwettbewerb sucht erneut innovative Ideen und Konzepte. Am 1.Juli startete die Bewerbungsphase der Runde 2/2019. Gründerinnen und Gründer können dann bis zum 30. September ihre Ideenskizze zur Unternehmensgründung einreichen. Die 50 besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auf Basis des Expertenfeedbacks ihre Skizze noch einmal überarbeiten. In der aktuellen Runde vergibt das Bundeswirtschaftsministerium zudem einen mit 10.000 EUR dotierten Sonderpreis für die innovativste Idee zum Themenbereich „Digitale Agenda“.

Die Phase 1 der Runde 2/2019 startete am 01. Juli 2019. Sie ist bis zum 30. September 2019, 18.00 Uhr geöffnet. GründerInnen konnten sich registrieren und ihre Ideenskizze für eine Unternehmensgründung hochladen.

Die besten 50 TeilnehmerInnen erhalten im November ein Feedback und werden zur Phase 2 eingeladen.

Die Phase 2 der Runde wird am 02. Dezember 2019 gestartet. Bis zum 02. Januar 2020, 18.00 Uhr, können die eingeladenen TeilnehmerInnen ihre Ideenskizze aus der Phase 1 überarbeiten.

Die Jury entscheidet im Februar 2020 über die Vergabe der Preise.

Sonderpreis

Für die beste Gründungsskizze zu einem Thema der „Digitalen Agenda“ vergibt das BMWi einen mit 10.000 EUR dotierten Sonderpreis.

Noch Kooperationspartner gesucht?

Während der gesamten Wettbewerbsrunde können registrierte TeilnehmerInnen Kooperationsprofile anlegen, in denen sie ihre Kooperationsangebote und -gesuche beschreiben.

Die Termine der Runde 2/2019 des Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen

01. Juli 2019 Start der Phase 1
30. September 2019, 18.00 Uhr Ende der Phase 1
02. Dezember 2019 Start der Phase 2
02. Januar 2020, 18.00 Uhr Ende der Phase 2
Februar 2020 Jurysitzung
April 2020 Preisverleihung (der Ort wird noch bekannt gegeben)

Hier geht es zur Anmeldung!

Kategorie: Aktuelles, Wettbewerbe
Tags: "Digitale Innovationen"

Gründerwettbewerb Digitale Innovation

Mit dem „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ sucht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zweimal im Jahr nach den innovativsten Gründerinnen und Gründern. Neben dem Preisgeld von bis zu 32.000 Euro können Preisträger ein großes Expertennetzwerk sowie zahlreiche Förderangebote nutzen.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Phasen.

In Phase 1 reichen Gründerinnen und Gründer ihre Ideenkonzepte zum Themenschwerpunkt „Digitale Innovationen“ ein. Bereits hier lohnt sich die Teilnahme, denn jeder eingereichte Vorschlag bekommt Expertenfeedback. In einer SWOT-Analyse werden Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Geschäftsmodelle untersucht. Das erhaltene Feedback kann die Top 50 dann direkt umsetzen.

In Phase 2 haben die 50 innovativsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihr Konzept zu überarbeiten und im Anschluss nochmal einzureichen. Daraus wählt die Jury die Preisträger aus.

Im Anschluss an die Preisverleihung wird gemeinsam mit den Gründerinnen und Gründern am Geschäftsmodell gearbeitet. Hier werden besonders die Stärken und Schwächen der jeweiligen Konzepte in den Vordergrund gestellt. Durch individuelles Coaching und Mentoring wird direkt auf die Bedürfnisse der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer eingegangen. Außerdem können Preisträger kostenlos an Seminaren und Vernetzungsveranstaltungen teilnehmen und so nicht nur ihr Wissen vertiefen, sondern auch ihr Netzwerk erweitern.

Kategorie: Wettbewerbe
Tags: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Digitale Innovation, Gründerwettbewerb Digitale Innovation

KfW Award Gründen

Seit 1998 zeichnet die KfW Bankengruppe Unternehmen in den ersten fünf Jahren ihrer Geschäftstätigkeit mit dem KfW Award Gründen (vormals „GründerChampions“) aus.

Für den renommierten Preis können sich Start-ups aller Branchen bewerben, die ihren Sitz in Deutschland haben. Die Teilnahme ist ebenfalls für Gründer möglich, die eine Firma im Zuge der Nachfolge übernommen haben. Vergeben wird der Award im Rahmen der deGUT in Berlin.

Nähere Infos hier.

Kategorie: Wettbewerbe
Tags: KfW, KfW Award Gründen

LIFT-OFF – Gründungswettbewerb der Universität Göttingen

Durch den Wettbewerb möchten die Universität Göttingen die akademische Gründungskultur in der Region Südniedersachsen stärken. LIFT-OFF richtet sich sowohl an Gründungsinteressierte als auch an aktive Gründerinnen und Gründer.

Angemeldete Teilnehmer bekommen für die Dauer des Wettbewerbs eine erfahrende Mentorin bzw. einen erfahrenden Mentor an die Seite gestellt, der bei der Entwicklung des Geschäftsmodells unterstützen soll.

Durch verschiedene Veranstaltungen und Workshops lernen die Teilnehmer, ihre Idee herauszuarbeiten und ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Zudem erfahren sie, worauf es beim Pitchen ankommt und können interessante Kontakte auf den Netzwerktreffen knüpfen.

Die Preisträgerinnen und Preisträgen werden durch eine Fachjury bestimmt und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung prämiert. Während der Preisverleihung bekommen von der Jury bestimmte Teams zudem die Möglichkeit, vor dem Publikum, bestehend aus Unternehmerinnen und Unternehmern, Wirtschaftsförderern, Business Angels etc., zu pitchen.

 

Kategorie: Wettbewerbe
Tags: LIFT-OFF, Universität Göttingen

Netzwerke & Verbände

Für Frauen regional

BPW Göttingen

Der BPW Club Göttingen ist Mitglied im BPW Germany und damit Teil des internationalen Netzwerkes. BPW International ist inzwischen weltweit auf fünf Kontinenten in über 100 Ländern organisiert, in denen es jeweils eigene BPW Clubs gibt.

Als Dachverband von rund 40 regionalen BPW Clubs in ganz Deutschland mit ca. 1800 Mitgliedern setzt sich der BPW Germany für die Chancengleichheit in Beruf, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein.

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Tags: BPW Göttingen

FidAR Nordwest – Frauen in die Aufsichtsräte

FidAR wurde Ende 2006 von Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit dem Ziel gegründet, den Frauenanteil in den deutschen Aufsichtsräten signifikant und nachhaltig zu erhöhen. Die Zweigstelle für Göttingen sitzt in Hannover.

Die regionale Ansprechpartnerin fprür die Region Nordwest/Niedersachsen finden Sie hier: www.fidar.de/ueber-fidar/fidar-in-den-regionen.html

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FinV – Frauen in Verantwortung

In Berlin, Hamburg und Hannover bieten der Verband FinV mit Treffen eine Plattform für persönlichen Austausch und gegenseitige Unterstützung. „Wir lernen uns kennen, knüpfen Kontakte und unterstützen uns. Ehrenamtlich kannst Du bei FinV sinnvolle Projekte initiieren oder daran mitwirken.“

Das alles ergibt sich in einer Wertekultur von Sinn, Offenheit, Vertrauen und Verantwortung. Deutschlandlandweit sind die Mitglieder in der FinV Community und in sozialen Medien vernetzt.

 

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Tags: FinV, Frauen in Verantwortung, Hannover

Kindertagespflegebörse Göttingen

Der Kindertagespflege Göttingen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kinderbetreuung zum Ziel gesetzt hat. Er hat zurzeit drei Arbeitsschwerpunkte:

  1. Die Kindertagespflegebörse Göttingen, die für die Stadt Göttingen Tagespflegepersonen akquiriert, vermittelt und fachlich begleitet und Eltern berät und unterstützt, die Kinderbetreuung suchen. Die Kindertagespflegebörse wird aus kommunalen Mitteln gefördert (seit 2001).
  2. Das Niedersächsische Kindertagespflegebüro, welches als landesweite Servicestelle in enger Abstimmung mit dem Kultusministerium Fachkräfte in der Jugendhilfe berät und weiterbildet. Dieses Projekt wird  aus Landesmitteln finanziert (seit 2004).
  3. Der flexible Betreuungspool, der Eltern bei der Kinderbetreuung unterstützt, wenn Kindertagespflege aus verschiedenen Gründen  nicht möglich ist. Hier arbeiten wir teilweise mit Betrieben zusammen (seit 2011).

Die Kindertagespflegebörse bietet auch Ferienbetreuung an.

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Für Frauen überregional

BPW Germany

Der BPW ist eines der größten Netzwerke für Unternehmerinnen und berufstätige Frauen weltweit. Vor Ort, national und international setzt sich der Verband mit rund 30.000 Mitglieder in rund 100 Ländern auf vielfältige Weise dafür ein, Frauen aller Hierarchieebenen und Branchen bei der Entwicklung Ihrer beruflichen Potenziale zu unterstützen. Neben persönlichem Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene.

Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstützt seine Partner in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit im Beruf. 2008 zeichnete sich das Netzwerk für die Einführung des Equal Pay Day, des internationalen Aktionstages für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, in Deutschland verantwortlich.

In Deutschland gibt es in rund 40 Städten BPW-Clubs, darunter auch Göttingen, mit ca. 1800 Mitgliedern. Die Clubs sind Mitglied im deutschen Dachverband BPW Germany. Der BPW Germany ist Mitglied der International Federation of Business and Professional Women (BPW International). Außerdem ist der BPW Germany Mitglied im Deutschen Frauenrat und in der United Leaders Association (ULA).

Die Business and Professional Women (BPW) Germany engagieren sich für:

  • mehr Frauen in leitenden Positionen in Wirtschaft und Politik,
  • politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene,
  • gleichen Lohn von Frauen und Männern,
  • mehr qualifizierte Arbeitsplätze für Frauen,
  • bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie – nicht nur für Frauen,
  • mehr versicherungspflichtige Absicherung für alle Frauen,
  • wachsenden weiblichen Einfluss bei politischen Entscheidungen,
  • weiteren Ausbau und Pflege lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Frauennetzwerke.

 

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Tags: BPW Germany

Deutscher Frauenrat

Der Deutsche Frauenrat, Dachverband von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen, ist die größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessenvertretung in Deutschland. Er ist die Lobby der Frauen und vertritt diese in Berufs-, sozial-, gesellschafts- und frauenrechtspolitischen Verbänden, aus Parteien, Gewerkschaften, aus den Kirchen, aus Sport, Kultur, Medien und Wirtschaft. Der Deutsche Frauenrat engagiert sie für die Rechte von Frauen in Deutschland, in der Europäischen Union und in den Vereinten Nationen.

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Tags: Deutscher Frauenrat

FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte

FidAR wurde Ende 2006 von Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit dem Ziel gegründet, den Frauenanteil in den deutschen Aufsichtsräten signifikant und nachhaltig zu erhöhen. FidAR hat inzwischen knapp über 730 Mitglieder – Männer und Frauen – die wichtige Positionen in Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Leben einnehmen.

FidAR fordert Maßnahmen, um den Frauenanteil in den Aufsichtsräten deutscher Kapitalgesellschaften deutlich zu steigern und den Frauenanteil im Top-Management zu erhöhen.

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Frauennetzwerk-FOODSERVICE

Das Frauennetzwerk-FOODSERVICE setzt sich seit 2010 aktiv für mehr weibliche Führungskräfte in der Gastronomie- und Ernährungs-Branche ein. Ziel ist es, durch einen intensiven fachlichen Austausch, gezielteFörderprogramme und Angebote dazu beizutragen, dass mehr Frauen den Sprung in das Management und die Führungspositionen schaffen. Für den aufstrebenden jungen Nachwuchs gibt es ein Cross-Mentoring Programm.

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Tags: Frauennetzwerk FOODSERVICE

MomPreneurs

MomPreneurs sind Mutter und Unternehmerin. Die MomPreneurs Facebook Gruppe ist Teil der Community von https://mompreneurs.de/ und ist offen für alle Mütter, die auch Unternehmerinnen sind oder es werden wollen. In dieser Gruppe geht es um gegenseitige Unterstützung und Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Mutter“ UND „Unternehmerin“. Gemeinsam sind wir stark, indem wir wertvolle Erfahrungen, Wissen und Kontakte teilen, die uns helfen Zeit, Geld und Nerven zu sparen und als Mutter UND Unternehmerin erfolgreich zu sein

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Tags: Facebook, MomPreneurs

Schöne Aussichten – Verband selbstständiger Frauen Region Nord

Die Regionalgruppe Nord hat über 100 selbstständigen Frauen und ist ein Netzwerk mit Mehrwert. Die Freiberuflerinnen, Unternehmerinnen und Existenzgründerinnen kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und Gewerben. Monatliche Netzwerktreffen finden in Hamburg statt.

Der Verband ist auch bei Xing und Facebook vertreten.

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Tags: Schöne Aussichten

SHE works! – Nachrichten für Gründerinnen und Unternehmerinnen

Die Webseite SHE works! bietet täglich neue Nachrichten und Informationen, stellt Netzwerke vor und veröffentlicht wichitge Veranstaltungen, die für Gründerinnen und Unternehmerinnen interessant sind. Alle drei Monate veröffentlichen die beiden Gründerinnen Carolin Schäufele und Katja Brößling ein umfassendes E-Magazin zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. 2018 und 2019 beispielsweise zu den Themen Finanzen und Altersarmut, Food, New Work und Agiles Arbeiten oder auch Scheitern. Dazwischen ginbt es einen Newsletter, der die wichtigsten News der letzten vier Wochen kurz und knapp zusammenfasst.

Gründerinnen und Unternehmerinnen haben verschiedene Möglichkeiten sich und ihr Unternehmen vorzustellen.

Näheres unter www.she-works.de

 

Kategorie: Für Frauen überregional
Tags: SHE works!

VdU – Verband deutscher Unternehmerinnen

Seit über 60 Jahren setzt sich der VdU, der Verband deutscher Unternehmerinnen, für mehr weibliches Unternehmertum, mehr Frauen in Führungspositionen und bessere Bedingungen für Frauen in der Wirtschaft ein.

Der Landesverband Niedersachsen

In Niedersachsen hat sich unter dem Dach des VdU eine dynamische Gruppe von Unternehmerinnen und Selbstständigen gefunden, mit der das Netzwerken ein Vergnügen ist. Gemeinsam engagieren wir uns für Wirtschaftsthemen und bauen die Kontakte des Landesverbands Niedersachsen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus.

www.vdu.de/landesverbaende/niedersachsen

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Gründerinnenwissen

Ratgeber

Akquise – Von der Kunst der Kundengewinnung

Jede/r Selbständige braucht Kunden, sie bringen den Umsatz und sind die Basis einer langfristig erfolgreichen Selbständigkeit. Kunden laufen einem jedoch nicht von alleine zu, man muss sich aktiv um sie bemühen. Die Maßnahmen, die man unternimmt, um neue Kunden zu gewinnen, bezeichnet man als Akquise.

Welche Arten von Akquise gibt es?

Grundsätzlich kann man zwei Arten von Akquise unterscheiden. Von Kaltakquise spricht man, wenn man den ersten Kontakt zu einem potentiellen Kunden aufnimmt, ohne diesen vorher zu kennen. Gibt es zu dem potentiellen Kunden bereits irgendeine Form von „Beziehung“, z. B. frühere Geschäfte, spricht man von Warmakquise. Warmakquise ist häufig die effektivere Form der Kundengewinnung, weil die bereits bekannten Kunden offener für die Kontaktaufnahme sind.

Warum finden GründerInnen Akquise unangenehm?

Sehr vielen ExistenzgründerInnen und Selbständigen ist schon der Gedanke an Akquise unangenehm. Diese Widerstände haben verschiedene Ursachen, wir finden es nicht angemessen, uns selber anzupreisen und haben Angst vor möglicher Zurückweisung. Und wir kennen alle diese unangenehmen Verkäufertypen, die einem etwas aufschwatzen wollen, und so möchten wir doch nicht auch wirken, oder?

Die gute Nachricht ist, dass man Akquirieren lernen und als etwas ganz Normales in den eigenen unternehmerischen Alltag integrieren kann. Hier zeigen wir Ihnen ein paar bewährte Möglichkeiten:

Machen Sie eine fundierte Marktanalyse

Wenn Sie schon vor der Gründung genau wissen, wer Ihre potentiellen Kunden und was deren Bedürfnisse sind, können Sie viel effektiver akquirieren. Sie sprechen nur solche potentiellen Kunden an, die auch ein Interesse an ihrem Angebot haben, und treffen den richtigen „Ton“. Sie verkaufen dann nicht Ihr Produkt, sondern helfen Ihren KundInnen beim Lösen ihres Problems.

Seien Sie sich der eigenen Qualität(en) bewusst

Setzen Sie sich damit auseinander, was Ihre Stärken sind, was Sie gut können und was das Besondere an Ihrem Angebot ist. So gehen Sie selbstbewusster auf potentielle Kunden zu. Sind Sie sich unsicher, was Ihre Qualitäten sind? Fragen Sie Freunde, Bekannte, Kund/Innen oder Ihre(n) Gründungsberater/in.

Nehmen Sie sich Zeit für die Kundenakquise

Planen Sie feste Zeiten ein, in denen Sie sich um die Kundenakquise kümmern. Die Gefahr ist andernfalls groß, sie vor sich herzuschieben. Am Anfang empfiehlt es sich, kleine Ziele zu setzen und einen festen Zeitpunkt im Kalender zu definieren, z.B.: „Akquise immer Donnerstag zwischen 9:00 und 10:00 Uhr“.

Setzen Sie auf Networking & lernen Sie stetig dazu

Tauschen Sie sich mit anderen ExistenzgründerInnen aus, denn vielen geht es ähnlich. Suchen Sie nach Netzwerkplattformen, auf denen Sie andere GründerInnen kennenlernen.

Zudem gibt es viele gute Bücher und Internet-Seiten zum Thema Akquise. Nutzen Sie auch Kurse, wie z. B. Marketing- oder Verkaufstrainings-Seminare, in welchem Sie u. a. erfahren was ein „Elevator- Pitch“ ist und durch welche Sie ganz praktisch erlernen, mit Ihren Kunden Verkaufsgespräche zu führen.

In der Gründungsberatung MOBIL werden stetig verschiedene Seminare rund um das Thema Akquise angeboten. Informieren Sie sich gern:

https://www.bfgoe.de/angebote/gruendungsberatung/weiterbildung/

Wenn Sie diese Hinweise beachten und etwas üben, werden Sie schon bald erfolgreich Akquirieren. Freuen Sie sich auf das Erfolgserlebnis, das sich einstellt, wenn Sie Kunden für Ihr Angebot begeistern konnten.

 

 

Kategorie: Gründerinnenwissen, Ratgeber
Tags: Akquise, Kundenakquise, Kundengewinnung, Marktanalyse

Buchtipp: Shop Girls – 28 Frauen und ihr Traum vom eigenen Laden

Shop-Guide, DIY-Fibel und Existenzratgeber in einem! Ob Feinkost, Kinder-Accessoires, vegane oder Burlesque Mode oder der eigene Blumenladen: 28 Frauen haben sich ihren Traum von der Selbständigkeit erfüllt und erfolgreich ihre eigene Existenz gegründet. In Shop Girls besuchte das Autorenteam die Unternehmensgründerinnen, fotografierte ihren wahrgewordenen Traum und entlockte ihnen in unterhaltsamen Gesprächen die Geheimnisse ihres Erfolgs.

In praktischen DIY-Tipps stellen die Shop Girls ihre Einrichtung vor und verraten ihre besten Rezepte. Der Service-Teil bietet Existenzgründungstipps, Tricks zur optimalen Schaufensteraufmachung und ein Existenzcoach deutet aus psychologischer Sicht den Wunsch nach der beruflichen Selbstständigkeit. Ein Buch, das Mut macht, endlich seine Träume zu verwirklichen!

Zu finden hier.

Kategorie: Aktuelles, Ratgeber
Tags: Shop Girls

Elevator Pitch – In 30 Sekunden überzeugen

Die Fragen „Was machen Sie?“ oder „Was bieten Sie an?“ werden Ihnen bei den verschiedensten Gelegenheiten immer wieder begegnen: Beim Netzwerktreffen, auf Messen, bei Seminaren, im Kundengespräch. Dann sollten Sie eine kurze, prägnante Antwort parat haben, die das Interesse Ihres Gegenübers weckt und damit seinen Wunsch, mehr über Sie und Ihr Angebot zu erfahren.

Den Elevator Pitch, übersetzt „Verkaufsgespräch im Fahrstuhl“, kann man überall anwenden, wo man auf potentielle Kunden oder Netzwerkpartner trifft. Davon ausgehend, dass Sie Ihren Gesprächspartner im Aufzug antreffen, haben Sie ca. 30 bis 45 Sekunden Zeit, Ihr Angebot und dessen Nutzen für den Kunden vorzustellen.

Für den ersten Eindruck, den Sie mit der Vorstellung Ihrer Idee hinterlassen, gibt es möglicherweise keine zweite Chance. Daher ist neben einer guten Vorbereitung auch das Üben des Elevator Pitch notwendig.

Beantworten Sie sich zunächst diese Fragen:

  • Wer ist meine Zielgruppe? Sind es Kunden, Netzwerkpartner, Geldgeber? Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers: Was könnte ihn ansprechen? Was interessiert ihn am meisten?
  • Wie bekomme ich die Aufmerksamkeit meines Gegenübers? Finden Sie ein Bild oder ein eindrückliches Beispiel. Erzählen Sie eine Geschichte oder geben Sie eine überraschende Information.
  • Was hat mein Gegenüber davon, dass es mich gibt?
  • Wer sind Sie und was machen Sie?

Diese Regeln sollten Sie bei der Formulierung Ihres Elevator Pitch berücksichtigen:

Benutzen Sie eine einfache und klare Sprache.

Verwenden Sie Bilder, um Ihren Inhalten eine emotionale „Ladung“ zu geben (mit Emotionen verbundene Informationen werden besser im Gehirn gespeichert). Sprechen Sie Deutsch; vermeiden Sie Fremd- oder Fachwörter oder eine Sprache, die sich „geschrieben“ anhört.

Fragen Sie sich, welches Problem Sie wirklich lösen.

Produkte, Dienstleistungen oder Methoden sind für die meisten Menschen uninteressant. Häufig geht es um Grundsätzliches wie Zeitersparnis, Kostensenkung o.ä. Allerdings sollten Sie auf Nachfrage nicht preisgeben, wie Sie das Problem lösen – denn das ist der Inhalt Ihres nächsten Termins mit Ihrem Gesprächspartner. Der Elevator Pitch hat funktioniert, wenn Sie einen Termin haben!

Formulieren Sie, warum Ihr Gegenüber ausgerechnet mit Ihnen zusammenarbeiten sollte.

Was macht Sie besonders? – Hier geht es nicht um allgemeine Formulierungen wie z.B. „passgenaue Lösungen“, und es geht nicht um Argumente. Nennen Sie den (einen) ganz konkreten Vorteil, den ein Kunde nur bei Ihnen findet.

Führen Sie ein Gespräch, statt einen Vortrag zu halten!

Fragen Sie sich: „Wie könnte man meine Aufmerksamkeit erregen?“

Wenn Ihr Konzept steht, testen Sie den Elevator Pitch mit Familie, Freunden oder Bekannten: Was für Gedanken kommen Ihren Zuhörern? Wie fühlten sie sich beim Zuhören? Haben Sie Ihre Zuhörer überzeugt? Würden sie Ihnen einen Termin geben?

Ihre Gründungsberatung MOBIL

Kategorie: Gründerinnenwissen, Ratgeber
Tags: Elevator Pitch

Erforderliche Anmeldungen bei Gründung

Bei Aufnahme der Selbständigkeit müssen, neben diversen gesetzlichen Vorschriften, einige Anmeldeformalitäten beachtet werden.

Gewerbe: Gewerbliche Tätigkeiten müssen beim zuständigen Gewerbeamt durch den Vordruck „Gewerbeanmeldung“ angemeldet werden. Die Kosten hierzu betragen bei der Stadt Göttingen 40 EUR. Zur Anmeldung mitzubringen sind ein gültiger Personalausweis und, bei bestimmten Tätigkeiten, spezielle Geneh­migungen und Nachweise (z. B. polizeiliches Führungszeugnis, Konzession, Handwerkskarte).

Durch das Gewerbeamt werden (abhängig von der Branche, in der Sie sich selbständig machen) in der Regel folgende Behörden informiert: Finanzamt, Industrie- und Handelskammer, Hand­werkskammer, Handelsregistergericht, Berufsgenossenschaft, Bundesanstalt für Arbeit, Allge­meine Ortskrankenkasse und Statistisches Landesamt.

Sie können mit diesen Behörden aber auch selbst Kontakt aufnehmen. Anmeldeformalitäten können so beschleunigt und offene Fragen direkt geklärt werden.

Freiberufliche Tätigkeit: Unter diese fallen wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten und die sogenannten Katalogberufe: ÄrztInnen, RechtsanwältInnen, IngenieurInnen und ArchitektInnen, WirtschaftsprüferInnen und Steuerbera­terInnen, HeilpraktikerInnen und KrankengymnastInnen, JournalistInnen, ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen – um die wichtigsten zu nennen.

Diejenigen, die sich als FreiberuflerIn selbständig machen, brauchen ihre Tätigkeit nur bei dem zuständigen Finanzamt anmelden, indem sie den ausgefüllten Vordruck „Bogen zur steuerlichen Erfassung“ einreichen. Im Zweifelsfall entschei­den Finanzamt oder Gewerbeamt darüber, ob es sich bei Ihrem Vorhaben um eine freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit handelt.

Hinweise

  • Viele Anmeldungen können auch online vorgenommen werden. Formulare finden sich auf den entsprechenden Internetseiten oder auf der Seite Ihrer zuständigen Kommune.
  • Erläutert wurde ausschließlich die eigentliche Anmeldung der selbständigen Tätigkeit. Weitere Anmeldeformalitäten müssen bspw. beachtet werden bei Einstellung von Beschäftigten, bei Vor­gabe räumlicher Vorschriften und der Durchführung von Baumaßnahmen.
  • Für einige Gewerbe sind besondere Zulassungsvoraussetzungen gegeben (erlaubnispflichtige Gewerbe). Zu dieser Kategorie zählen z. B. Bewachungsunternehmen, Gaststätten (mit Alkoholausschank), Handel mit Waffen/Munition, Fahrschulen, Pflegedienste, Arbeitnehmerüberlassung, usw. Je nach Branche sind unterschiedliche Nachweise zu erbringen.
  • Eine Kapitalgesellschaft wird, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Aktivität, nie als freiberuf­liche Tätigkeit behandelt.

 

Die MOBIL Redaktion

 

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Tags: Anmeldungen bei Gründung

Markenstrategie

„Das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke“: Die sieben Todsünden der Markenführung – und wie du sie vermeidest

Was macht deine Marke aus? Dein Logo? Deine Website? Plakatwerbung? Marke ist viel mehr als das. Marke ist das, was deine Kunden über dich sagen, wenn du den Raum verlässt. Es geht um nicht weniger als deine Wahrnehmung beim Kunden.

Und dennoch beschäftigen sich nur wenige Gründerinnen und Gründer schon von Anfang an mit Markenführung. Damit du mit deiner Marke nicht dieselben Fehler machst, solltest du die sieben Todsünden der Markenführung vermeiden:

  • Du gibst dich schnell zufrieden.

Ein Logo macht dich nicht zur Marke. Dein Handeln tut es. Sei nie satt. Frag dich: Wofür stehe ich? Warum gibt es dich? Und wo willst du in 20 Jahren sein? Achte dabei auf Details. Stell dir vor, du hast ein Café: Wie sauber ist dein Besteck? Hast du an Wassernäpfe für die Hunde deiner Besucher gedacht? Nur so kannst du aus Kunden echte Fans machen.

  • Du versprichst zu viel.

Du bietest hohe Qualität, langfristige Kundenbeziehungen und schnellen Service? Dann beweise es. Am besten mit Zahlen, Daten, Fakten und Fürsprechern. Alles andere sind kühne Behauptungen. Sei ehrlich zu dir: Woran misst du die hohe Qualität? Wie viele Kunden kaufen regelmäßig bei dir? Wie schnell antwortest du auf Kundenanfragen?

  • Du ignorierst deine Kunden.

Du weißt genau, was deine Kunden wollen. Mag sein. Aber selten bleibt es so. Märkte und Kaufbedürfnisse verändern sich rasend schnell. Such dir Menschen, denen du vertraust und frag sie immer wieder: Worin bin ich schon stark? Was kann ich verbessern? Was wünschst du dir noch? Dein Ziel muss sein: Deine Kunden kommen zu dir und nicht du zu deinen Kunden.

  • Du ignorierst deine Konkurrenten.

Konzentriere dich lieber auf dein eigenes Angebot als auf das der Konkurrenz. Dachte sich Nokia – und musste Konkurs anmelden. Vergleich dich lieber vorher: Wenn du Pizzabäcker bist, teste einfach einmal einen anderen Imbiss. Oder lass dir als Friseur einmal die Haare im Nachbarstudio schneiden. Was fällt dir auf?

  • Du verkaufst an möglichst Viele.

Dein Angebot ist so gut, dass es sich an Alle richtet? Dann hast du etwas falsch gemacht. Priorisiere deine Kunden von Anfang an und verkaufe lieber gezielt an eine bestimmte Gruppe von Menschen. Frag dich: Welcher Kunde bringt mich weiter? Wem kann ich ohne großen Aufwand helfen? Für wen arbeite ich gern?

  • Du verkaufst Produkte statt Emotionen.

Acht von zehn Kunden entscheiden beim Kauf aus dem Bauch heraus. Frag dich selbst: Trinkst du ein koffeinhaltiges Zuckergetränk oder machst du dir Freude auf? Verkaufst du als Tischler einen Esstisch oder Geselligkeit? Inzwischen weiß man: Der Zugang zum Kunden erfolgt immer zuerst über Emotionen und erst dann über Produktmerkmale. Und? Überzeugst du noch oder begeisterst du schon?

  • Du glaubst, Neu ist immer besser.

Beständigkeit ist langweilig, funktioniert aber. Warum hat Coca-Cola seit 132 Jahren dasselbe Logo? Wieso verkauft Adidas keine Maßanzüge? Schuster, bleib bei deinen Leisten! Konzentriere dich zunächst auf das, was du gut kannst und bleib dabei. Frag dich: Möchten deine Kunden wirklich eine große Auswahl an Pizzas, Burger, Schnitzel, Sushi und Reisnudeln oder wollen sie den besten Döner der Stadt?

Möchtest du wissen, wo du mit deiner Marke stehst? Tausche dich mit anderen Gründerinnen und Gründern aus und nutze die Weiterbildungs- und Beratungsangebote.

Autor Marc Henkes WE WERE PROMISED BRANDS

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Tags: Markenführung

Schreibtipps für Existenzgründer/innen und Selbständige

Sie starten gerade in die Selbstständigkeit und merken, dass Sie, um Kunden auf sich aufmerksam zu machen, einiges tun müssen. Persönliches Netzwerken erhöht auf jeden Fall Ihren Bekanntheitsgrad. Da dies aber meist nicht ausreicht, werden Sie andere Medien mit einbeziehen müssen (z. B. Flyer, Facebook etc.). Aber dafür brauchen Sie Texte. Wenn man seit der Schule etwas aus der Übung gekommen ist, kann ein weißes Blatt lähmend sein.

Damit Ihnen das nicht passiert, hier ein paar Tipps, was Sie vor Beginn des eigentlichen Schreibprozesses beachten sollten:

Nehmen Sie sich Zeit

Die Annahme, ein kleiner Text ist entsprechend schnell geschrieben, ist ein weit verbreiteter Irrtum: Jeder Text sollte mit der gleichen Sorgfalt geschrieben werden. Denn besonders bei kurzen Texten muss man genau überlegen, welche Botschaft sie vermitteln sollen.

Suchen Sie Ihre Zielgruppe und dann – finden Sie Ihre Zielperson

Für eine anonyme Masse zu schreiben gelingt nicht einmal professionellen Schreibern. Der Trick ist tatsächlich folgender: Haben Sie einen guten Bekannten, der Ihr Angebot dingend brauchen könnte und Ihnen wohlgesonnen ist? Dann schreiben Sie gedanklich nur für ihn.

Wissen Sie, welcher Schreibtyp Sie sind?

Haben Sie vielleicht nur deshalb Anlaufschwierigkeiten, weil Sie immer am Computer schreiben? Bei inneren Blockaden hilft ein spielerischer Einstieg. Probieren Sie aus, was besser zu Ihnen passen könnte: Schreiben Sie am Computer mit Schriftfarbe Weiß, um alte Muster zu durchbrechen. Nutzen Sie die Diktierfunktion an Ihrem Handy, wenn Sie lieber reden als schreiben. Finden Sie Ihren Lieblingsstift zum Schreiben und passen Ihr Denken der Schreibgeschwindigkeit an. Oder zeichnen Sie bunte Skizzen mit Ihren Ideen, um daraus kreative Texte entstehen zu lassen.

Lassen Sie es fließen

Zum Einstieg 10 Minuten Freewriting: Stellen Sie einen Wecker und dann nehmen Sie Stift und Zettel und schreiben. Wichtig bei dieser Form ist das spontane und unbekümmerte Schreiben. Setzen Sie den Stift nicht ab und lassen einfach Ihre Gedanken aufs Papier fließen. Schalten Sie den inneren Zensor aus, auch den, der die Rechtschreibung kontrolliert. Genauso gut können Sie Ihr Thema im Freewriting durchdenken – aber bitte nicht den Stift absetzen oder den Schreibfluss unterbrechen. Sie werden überrascht sein, manchmal entstehen dabei die besten Ideen.

Ohne Struktur geht gar nichts

Um während des Schreibens nicht ins Stocken zu geraten, machen Sie sich vorher genügend Notizen. Welche Informationen sind unentbehrlich? Wie strukturieren Sie das Ganze sinnvoll? Denken Sie an den Nutzen für Ihre Kunden. – Wer hier ausreichend Zeit einplant, hat es später beim Schreiben leichter.

Professionelle Texte zu schreiben, ist ein sehr komplexer Prozess, der noch weit über diese Hinweise hinausgeht. Nutzen Sie zur weiteren Unterstützung und Klärung Ihrer Fragen unsere Weiterbildungs- und Beratungsangebote.

Ihre MOBIL-Redaktion

 

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Tags: Schreibtipps

Selbstständigkeit und Familie

Tipps für Existenzgründer*innen und Selbständige

Arbeitgeberin, Dienstleisterin, Mutter, Sportlerin, Hausfrau – wer mehrere Rollen gleichzeitig ausfüllt, fühlt sich manchmal wie in einer Zerreißprobe. Die gute Nachricht ist: Business, Familie und eigene Interessen unter einen Hut zu bekommen, ist erlernbar – und damit auch organisierbar!

Hier sind drei Augenöffner, um im täglichen Allerlei nicht unter die Räder zu geraten.

Das Wichtigste zuerst!

Wenn das Kind nur „aus dem Weg rationalisiert“ wird, aber nirgends richtig aufgehoben ist, können Eltern nicht konzentriert arbeiten. Deshalb ist ein erster Schritt, sich einen Überblick über die zeitlichen und personellen Rahmenbedingungen zu verschaffen. Wo gibt es Lücken in der Kinderbetreuung? Wer kann die Engpässe in den Bürozeiten abfedern? Wie können technische Maßnahmen helfen?

Sobald Sie eine Grundstruktur in Ihren Tagesablauf gebracht haben, werden Sie merken, dass Ihnen viel mehr Energie für Ihre ursprünglichen Geschäftsaufgaben bleibt. Mit fest zugeordneten Zeiten für Beruf und Familienleben werden Sie sich sicherlich ausgeglichener fühlen, wenn es Ihnen so wie mir ergeht. Und das Beste daran ist, dass Sie sehen können, wann Sie sich Ihre nächste Auszeit nehmen können. Denn nur wer Kraft auftankt, kann auch energiegeladen wirken.

Planung und Vorausschau

Manche Situationen kommen immer wieder: Monatlich muss die Buchhaltung auf den Stand gebracht werden. Verschobene Projekte müssen wieder vorgelegt und neu terminiert werden. Geschäftspartner erwarten regelmäßige Absprachen. Und das eigene Marketing darf nicht zu kurz kommen.

Wer sein eigenes Arbeitspensum kennt, findet bestimmte Intervalle. Um auch den Aufgaben gerecht zu werden, die nicht ständig telefonisch abgefragt werden, ist ein wöchentlicher Büroarbeitstag hilfreich, an dem hauptsächlich betriebsinterne Angelegenheiten angefasst werden. Mit Arbeitszeitplänen zur Abwicklung einzelner Aufgaben, einem Einkaufsplan für voraussehbare und erforderliche Anschaffungen sowie einem Marketingplan zur zeitlichen Eingrenzung von Kommunikations- und Werbemaßnahmen bringen schon einen deutlichen Überblick. Auch feste Termine für berufliches Netzwerken sind nicht zu unterschätzen.

Zum Glück Entscheiden

Besonders als Existenzgründer*in ist es oft schwer einzuschätzen, welche Projekte Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg haben. Manchmal schlägt unser Herz für eine Sache und wir investieren überproportional viel Zeit, um am Ende festzustellen, dass das Geschäft nicht zum Tragen kommt. Diese Erkenntnis ist schmerzlich und will nicht wiederholt werden. Es lohnt sich also, vorher und während neuer Geschäftsentwicklungen zu hinterfragen, ob Sie noch auf Ihrer Spur fahren, den Kurs korrigieren müssen oder aus einem Projekt aussteigen. Mit jeder beherzt getroffenen Entscheidung gehen Sie sicherer Ihren eigenen Weg, zu Ihrem eigenen Glück.

Möchten Sie mehr erfahren und mit Gleichgesinnten diskutieren? Dann nutzen Sie bitte die Weiterbildungs- & Beratungsangebote.

Autorin Miriam Engel Presse Engel

 

Kategorie: Gründerinnenwissen, Ratgeber
Tags: Selbstständigkeit und Familie

Social Media für Existenzgründer

Wer kennt sie nicht? Soziale Netzwerke wie Facebook, XING oder Twitter sind aus dem Alltag von Internetnutzern kaum noch wegzudenken. Viele Unternehmen haben diesen Trend bereits erkannt und bemühen sich, ihre Kunden dort zu werben, wo diese ihre Freizeit verbringen. Ein kundenorientiertes Marketing mit Hilfe von Facebook & Co. ist jedoch keinesfalls den großen Konzernen vorbehalten. Auch für Existenzgründer wird diese Form des Online-Marketings immer wichtiger.

Warum Marketing in sozialen Netzwerken?

Mit ein wenig Eigeninitiative können Sie selbständig und zu geringen Kosten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erregen und das Interesse an Ihrem Angebot fördern. Wichtig ist es, die Bedeutung der Sozialen Netzwerke nicht zu unterschätzen, denn ihre Mitglieder bewegen sich in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen, von jung bis alt, von arm bis reich. Auch wenn Sie der Meinung sind, dass sich Ihre potentiellen Kunden nicht in einem der einschlägigen Netzwerke aufhalten, lohnt es sich daher dennoch, diesen Bereich im Auge zu behalten.

Facebook

Das derzeit populärste Soziale Netzwerk mit weltweit über 800 Millionen Nutzern befindet sich noch immer im Wachstum und gilt bei vielen Unternehmen als unverzichtbar für ein kundenorientiertes Marketing. Die Anmeldung und Nutzung ist kostenlos. Darüber hinaus besteht für jeden User die Möglichkeit, sein Unternehmen auf einer öffentlichen Facebookseite zu präsentieren und auf diesem Weg das eigene Angebot zu bewerben und zugleich die Kundenbeziehungen zu pflegen.

XING

Bei XING handelt es sich im Gegensatz zu Facebook um ein Netzwerk, das ausschließlich Geschäftskontakte verwaltet. Die kostenlose Nutzung erlaubt das Erstellen eines eigenen Profils, um mit anderen Geschäftsleuten sowie Geschäftskunden in Kontakt zu treten, sich zu vernetzen oder in Gruppen zu organisieren. Geschäftsbeziehungen können hier unkompliziert aufgebaut und gepflegt werden.

Twitter, Google+ und mehr….

Wie schon die deutsche Übersetzung,  „zwitschern“, vermuten lässt, bietet Twitter die Möglichkeit zur Verbreitung von Kurznachrichten über das Internet. Bemerkenswert ist auch der Auftritt von Googles neuem Netzwerk „Google+“, welches in nur wenigen Monaten 50 Millionen Nutzer gewinnen konnte und dem auch weiterhin ein starkes Wachstum vorausgesagt wird. Netzwerke wie Studivz.net und Myspace.com verlieren hingegen an Bedeutung.

Wie komme ich an weiterführende Informationen?

Neben einer Fülle an praxisorientierten Fachbüchern, die in jedem größeren Buchhandel zu finden sind (empfehlenswert: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, XING und Co. von Reto Stuber) bietet das Internet zahlreiche Seiten und Blogs, auf denen Tipps angeboten und Erfahrungen geteilt werden (etwa unter http://www.socialnetworkstrategien.de/) . Sogar kostenlose Ebooks zum Thema „Social Media Marketing“ sind erhältlich. Der Weg dorthin führt über eine der gängigen Suchmaschinen.

Von Gründungsberatung MOBIL

 

 

 

 

 

 

Kategorie: Gründerinnenwissen, Ratgeber
Tags: Social Media

Vertrieb – Einfach verstanden

„Vertrieb ist anstrengend und eine echte Überwindung.“ Das ist leider immer noch das Bild vieler Gründerinnen und Gründer von Vertrieb – dem Hauptmedium des Kundenkontaktes. Tatsächlich ist der Vertrieb aber der mit Abstand wichtigste Bereich in jeder Neugründung. Jetzt habe ich aber eine besonders gute Nachricht für Sie: Vertrieb ist nämlich erlernbar! Und damit der Einstieg so einfach wie möglich werden kann, habe ich anschließend DREI PRAXISTIPPS für Sie!

1. Mut zum Entscheiden! – Fokussieren Sie sich auf eine kleine Zielgruppe

Alles wird leichter, nachdem ein paar wichtige Entscheidungen getroffen wurden. Eine dieser Entscheidungen ist die Wahl der richtigen Zielgruppe. Starten Sie die Entwicklung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung also anhand einer kleinen, klar definierten Zielgruppe. Das könnten zum Beispiel als Friseur alle Menschen in Göttingen zwischen 20-30 Jahren mit Langhaarfrisuren sein. Jede Zielgruppe hat andere Bedürfnisse und möchte individuelle – auf sie zugeschnittene – Angebote sehen.

2. Sie wissen es nicht! – Fragen Sie also Ihre Kunden

Als Gründerin oder Gründer gehen wir oft davon aus, dass wir bereits wissen, wie die Zielgruppe tickt und was sie will; schließlich haben wir uns den Bereich der Selbstständigkeit ja nicht ohne Grund ausgesucht. Als Vertriebsberater habe ich mir ein Mantra – einen Grundsatz – festgelegt, nach dem ich jede Neugründung bewerte: „Ich weiß absolut gar nichts.“ Das ist das einzige, was ich definitiv sagen kann. Alles andere muss ich also in Gesprächen mit meiner Zielgruppe herausfinden. Laufen Sie also nicht Irrwege durch Vermutungen, sondern fragen Sie Ihre Zielgruppe!

3. Jeder Gründer hat ein Netzwerk – Nutzen Sie es auch!

„Aller Anfang war schwer!“ Das ist so ziemlich der einzige Satz, den jeder erfolgreiche Gründer über seinen Start zu verlieren hat. Ich glaube, dass wir uns es aber häufig schwerer machen, als es eigentlich sein müsste. So hat jeder Gründer ein Netzwerk, das von Anfang an unterstützen kann und eigentlich auch will. Das Problem ist die Kommunikation. Selbst wenn uns unser Netzwerk – also z.B. Nachbarn, Freunde oder ehemalige Kollegen – unterstützen will, fällt es extrem schwer, die Gründungsidee in eigene Worte zu formulieren und die richtigen Kunden zu erkennen, wenn diese noch nicht klar definiert wurden. Haben Sie also Erbarmen mit Ihrem Netzwerk und formulieren Sie einen knackigen Satz (Ihren Pitch!) aus folgenden drei Bereichen: Zielgruppe, Nutzen & Differenzierungsmerkmal

Sie können diesen Satz auch gerne auf Visitenkarten drucken und an das Netzwerk verteilen. Dann können Ihre Unterstützer diese im Bedarfsfall immer zur Rate ziehen.

Die drei Tipps sollen Ihnen helfen, das Thema „Vertrieb“ besser fassen zu können. Wenn Sie jetzt einmal herausfinden möchten, was das auf Ihre Situation bedeutet und mit Gleichgesinnten diskutieren wollen, nutzen Sie bitte die Weiterbildungs- & Beratungsangebote.

Autor Sebastian Seitz Vertriebsberater

Kategorie: Gründerinnenwissen, Ratgeber
Tags: Vertrieb

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