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für Gründerinnen

Jessica Holzbach ist Mitgründerin, Managing Director und Chief Customer Officer von Penta, einer digitalen Plattform für Business Banking für kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler*innen.

Frau Holzbach, ein Unternehmen zu gründen, ist eine echte Herausforderung. Sie haben nun schon zum zweiten Mal gegründet, beim zweiten Mal auch mit großem Erfolg. Warum, glauben Sie, sind Sie mit Ihrem ersten Start-up gescheitert?

Ich sehe meine erste Gründung als wahnsinnig spannende Erfahrung und großen Lernprozess. Auch das Scheitern gehört zum Unternehmertum dazu und ich habe daraus viele Schlüsse ziehen können. Das erste Unternehmen, dass ich gegründet habe, war ein FoodTech und diese Idee dann viel größer zu ziehen und zu skalieren erwies sich damals als sehr schwierig. Ganz anders war das mit Penta – dem zweiten Unternehmen, dass ich mitgegründet hatte in 2017. Penta zählt mittlerweile knapp 30.000 Geschäftskund*innen, was mich sehr stolz macht. Hier haben wir eine immense Nachfrage getroffen, die die Mehrheit der Unternehmer*innen betrifft.

Sie beschreiben, dass Sie Ihre Leidenschaft fürs Unternehmertum bereits im Rahmen Ihres Studiums entdeckt haben. Was fasziniert Sie daran?

In meinem ersten Job zwischen Bachelor und Master, ist mir aufgefallen, dass ich gerne selbst die Verantwortung für das übernehme, was ich mache. Die Freiheit, selbst Entscheidungen zu treffen, und auch deren Konsequenzen zu tragen, egal ob Sie richtig oder falsch waren, halte ich für extrem wichtig. Diesen Freiraum zum Lernen hat man als Unternehmer. Etwas selbst zu gestalten und selbst die Initiative zu ergreifen, etwas zu verändern, macht mir am meisten Spaß. Eine Idee dann wachsen zu sehen, ist das, was mich als Gründerin dann besonders stolz macht.

Mit Penta haben Sie sich 2017 in die Fintech-Branche gewagt, einem ganz anderen Bereich als Ihr erstes Start-up im Foodtech-Bereich. Was war der Auslöser?

Business Banking war zu diesem Zeitpunkt langsam und sehr bürokratisch. Diese Erfahrung hatten alle Gründer von Penta bereits selbst gemacht. Wir wollten diese Hürde angehen, um ein großes Problem im Finanzbereich zu lösen und das Interesse von Unternehmer*innen war riesig. Das unterschied auch Penta vom FoodTech. Für Finanzen habe ich mich immer schon interessiert und nach der ersten eigenen Gründung wurde mir auch bewusst, welches Potenzial es gibt und gab, das Business Banking zu revolutionieren. Heute, wenige Jahre später, bieten wir alle Finanzlösungen, die ein Unternehmer braucht – digital, schnell und nutzerzentriert.

Sie sind mit Penta angetreten, Gründerinnen und Unternehmerinnen im Business zu unterstützen. Warum dieser Fokus?

Weil dieser Fokus auf dem Markt fehlt bzw. noch sehr ausbaufähig ist. Frauen sind unser den Unternehmer*innen und Gründer*innen noch immer stark unterrepräsentiert. Mir ist das ein persönliches Anliegen, das zu ändern. Mit Penta unterstützen wir insbesondere Gründer*innen, um sie schnell mit dem Business Banking auszustatten, sodass sie sich dann auf das eigentliche Geschäft konzentrieren können. Schließlich ist uns bewusst, dass die Formalitäten einer Gründung zum Teil etwas abschreckend sind – hier versuchen wir bestmöglich zu unterstützen. Unsere Hoffnung ist, dass sich so auch mehr Frauen in die Selbstständigkeit oder in die Gründung trauen. Wenn wir unsere Kund*innen vorstellen, ist uns ein Fokus auf Unternehmerinnen wichtig, um zu zeigen, dass es sie gibt und sie erfolgreich sind.

Was war das Besondere für Sie persönlich in dieser Zeit?

Eine Idee mit Leben zu füllen und die Entwicklung zu sehen war sehr eindrucksvoll für mich. Zu sehen und zu hören, wie Kund*innen von den digitalen Finanzlösungen profitieren, macht meine tägliche Motivation aus und die, des gesamten Teams bei Penta.

Was ich Ihrer Meinung nach der Grund für den Erfolg von Penta?

Ich glaube, einer der Hauptgründe ist der Kundenfokus. Angefangen von der Idee bis heute verfolgt Penta das Ziel, die Finanzlösungen für Unternehmer*innen bereitzustellen, die ihnen ideal beim eigentlichen Geschäft unterstützen. Im Jahr 2017 haben wir eben ein digitales Geschäftskonto entwickelt, dass man in ein paar Minuten online eröffnen kann. Das war eine Revolution. Und heute arbeiten wir noch immer eng mit unseren Kund*innen zusammen, um die Funktionen und Produkte zu entwickeln, die sie benötigen.

Was zeichnet Penta im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Banken aus?

Das sind vor allem drei Dinge: Penta ist schnell, komplett digital und entwickelt kundenzentrierte Lösungen. Für eine Kontoeröffnung ist kein Besuch in einer Filiale nötig, das Ausgabenmanagement und die Buchhaltung lassen sich schnell und digital erledigen und das im ganzen Team des Unternehmens. Außerdem bestimmen unsere Kund*innen, welche Produkte und Funktionen wir als Nächstes entwickeln. Interessanterweise stellen wir fest, dass sich die beiden Welten aus Fintechs und traditionellen Banken zunehmend annähern. Der Plattform-Gedanke und das Interesse an strategischen Partnerschaften nehmen stetig zu.

Gerade in den letzten Jahren sind Online-Banken stark im Kommen. Was ist der Vorteil vor allem für Start-ups, Soloselbstständige und

Kleinunternehmer*innen?

Die zwei größten Vorteile sind wohl die Geschwindigkeit und die nutzerzentrierten Lösungen. Gerade junge oder kleine Unternehmen und Selbstständige brauchen digitale Lösungen, mit denen Finanzaufgaben schnell oder vielleicht sogar automatisiert gelöst werden – von der digitalen Kontoeröffnung in ein paar Minuten bis hin zur automatisierten Buchhaltung. Diese Lösungen bringen Unternehmer*innen eben wirklich voran.Beim Business Banking unterstützen

Sie selbst arbeiten als Chief Customer Officer bei Penta. Was genau machen Sie?

Als Chief Customer Officer trägt man die Verantwortung für alle Berührungspunkte des Unternehmens mit dem Kunden und sorgt dafür, dass das Unternehmen den Kunden in den Mittelpunkt stellt. Ich arbeite in den Bereichen Business Development, Customer-Relationship-Management und Marketing. Im Fokus meiner Arbeit stehen dabei die Kundenanliegen, -wünsche und -bedürfnisse. Bei Penta ist allerdings auch der enge Kundenkontakt und transparente Kommunikation eine tragende Säule. Um die besten Lösungen für unsere Kund*innen entwickeln zu können, müssen wir natürlich miteinander sprechen und genau zuhören. Außerdem ist der Support unserer Kund*innen essenziell wichtig, denn nur weil wir digital sind, heißt das nicht, dass wir nicht jederzeit an der Seite unserer Kund*innen stehen.

Zusätzlich bin ich in der Geschäftsführung tätig – dazu gehören natürlich viele strategische Aufgaben und die Arbeit mit Investoren und weiteren Stakeholdern.

Warum sollten Gründerinnen und Unternehmerinnen ihr Geschäftskonto bei Penta eröffnen?

Weil sie bei Penta die Finanzlösungen in einer digitalen Business-Banking-Plattform bekommen, die sie benötigen. Außerdem können sie sich darauf verlassen, dass ihre Bedürfnisse gehört und in Lösungen umgesetzt werden. Sie sollen mit Penta die Möglichkeit bekommen, sich voll und ganz auf ihr Business konzentrieren zu können – denn wir übernehmen das Banking. Für die unterschiedlichen Unternehmensanforderungen gibt es das passende Geschäftskonto mit maßgeschneiderten Lösungen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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