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für Gründerinnen

Am 29. August war der internationale Tag des Franchise – für Remax Germany ist die Organisation als Franchisesystem eine der Grundlagen für das stetige Wachstum. Vermittlungsvolumen, Umsatz, Standort- und Maklerzahlen konnte das Franchiseunternehmen deshalb im ersten Halbjahr 2020 weiter steigern. „Franchising bietet die Möglichkeit, Ideen und Wissen vieler aktiver und unternehmerischer Persönlichkeiten zu bündeln. Die Netzwerke fördern Gemeinschaft und Professionalität und führen damit zu einer starken Marktpräsenz“, erklärt Kurt Friedl, CEO und Gesellschafter des Unternehmens. Das Netzwerk hat fünf Faktoren gesammelt, die für angehende Franchisegeber wichtig sind.

Nummer 1: Richtige Auswahl der Franchisenehmer

Franchisegeber sollten viel Wert auf das passende Profil potentieller Partner legen. Voraussetzung sind Führungskompetenzen, Begeisterung für Dienstleistung, Qualität und betriebswirtschaftliche Grundlagen. „Einsteiger sollten unternehmerisch denken. Sie sollten Wachstumspläne, Tatkraft und die Vision haben, eine Filiale aufzubauen und mit einem starken Team zu entwickeln“. Das Startkapital ist abhängig von der Größe des jeweiligen Standortes. Damit können die Eintrittskosten, Eingliederung in das Netzwerk, Ausbildung und Training sowie Technologiekosten abgedeckt werden.

Nummer 2: Transparenter Austausch mit den Franchisepartnern

Franchisegeber und Franchisenehmer sind durch einen engen Austausch miteinander verbunden. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Unterstützung, Weiterentwicklung und stetige Begleitung der Partner bei ihren Wachstumszielen, um ihre Marktanteile an ihrem persönlichen Standort zu erzielen. „Die Zuteilung eines persönlichen Beraters für jeden Franchisenehmer ist wichtig, um Kontakt zu den jeweiligen Standorten zu halten“, sagt Friedl. Zudem bietet sich die moderne Kommunikation über zahlreiche weitere Kanäle, wie Skype, WhatsApp oder Zoom und über wöchentliche Netzwerk-Newsletter und Videobotschaften an. Regelmäßige Meetings und Telefonkonferenzen fördern den Austausch zusätzlich.

Nummer 3: Entwicklung und Pflege eines einheitlichen Konzeptes

Jede einzelne Filiale profitiert von einem einheitlichen Markenbild und einer riesigen Organisation im Hintergrund. „Jeder Franchisenehmer ist Teil eines großen, verlässlichen und weltweiten Profiverbunds. Er profitiert dabei von der Kooperation und Gemeinschaft innerhalb des Netzwerks“, erklärt Friedl. Wesentliche Bestandteile des Konzeptes sind eine gelebte Kultur und Philosophie des gesamten Systems und die weltweite Vernetzung der Franchisepartner. Zu den weiteren USPs gehören eine qualitativ hochwertige Ausbildung, standardisierte Dienstleistungen oder das Teilen von Best Practice Beispielen.

Nummer 4: Auf Entwicklungen am Markt reagieren

Stellvertretend für einen der größten Wirtschaftszweige in Deutschland steht die Immobilienbranche. „Mit einer stetigen Zunahme an Beschäftigung und Wertschöpfung ist die Branche zugleich ein dynamisches Wachstumsfeld. Wer sich weiter am Markt behaupten will, muss flexibel sein und auf Entwicklungen reagieren. Egal, in welchem Umfeld“, so Friedl. Aktuell treibt Corona die Digitalisierung in vielen Branchen stark voran und verändert den Alltag von Franchisenehmern. Die Anpassung der Arbeitsweise an die technischen Möglichkeiten verbindet Kunde und Marke. Virtuelle Angebote, wie 360-Grad-Online-Besichtigungen oder Präsentationen über eine Video-App, sind oft der Einstieg in die digitale Kundenbindung. Friedl: „Dadurch wird parallel wichtige Zeit frei, um sich dem wirklichen Kundennutzen zu widmen und sich von der Masse abzuheben.“

Nummer 5: Arbeiten auf Grundlage von standardisierten Prozessen

Jeder Franchisegeber sollte seinen Franchisenehmern Standardprozesse bieten, die die Arbeit erleichtern und beschleunigen. Die kontinuierliche Begleitung durch die Zentrale unterstützt die Franchisenehmer bei der täglichen Arbeit. Dazu zählen die strategische Beratung für Teamaufbau und –entwicklung, Expansionsplanungen, die Steuerung der Aus- und Weiterbildung und die Förderung der Einführung innovativer und technologischer Produkte. „Standardisierte Geschäftsprozesse gewährleisten die Einheitlichkeit einer Marke und schaffen so einen hohen Wiedererkennungswert und Vertrauen“, weiß Friedl.

 

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