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Landrat Reuter startet den Innovationspreis 2021 des Landkreises Göttingen mit dem Motto „Perspektiven erkennen – Fortschritt wagen“. Die Veranstalter sehen in der Corona-Krise auch ein stimulierendes Umfeld für Innovationen.

„Der diesjährige Innovationspreis des Landkreises Göttingen steht unter dem Eindruck der andauernden Corona-Pandemie. COVID-19 und seine sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind eine einschneidende Gesundheits- und Wirtschaftskrise, das ist offenkundig. Wir sehen aber auch, mit welcher Entschlossenheit und Kreativität sich die Menschen gegen die Pandemie stemmen und so wird sich die Krise auch als treibende Kraft für Innovationen erweisen, davon bin ich überzeugt.“ Mit diesen Worten eröffnet Landrat Bernhard Reuter die Online-Pressekonferenz im Videostream zum Start des Innovationspreises 2021 des Landkreises Göttingen.

„Diese Pandemie hat viele Betriebe und Einrichtungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht. Sie zwingt zu Veränderungen, und darin liegt auch eine Chance beispielsweise für Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell digitalisieren und sich neu aufstellen“, machte er die besonderen Voraussetzungen des diesjährigen Wettbewerbs deutlich.  „Mut zum Wandel und Zuversicht in Innovation sind mehr denn je gefragt“, so Reuter. Beides gebe es in der Region, wie er täglich erlebe. Diese Potentiale zu fördern und sichtbar zu machen, sei der Kern des Innovationspreises.

Das Niedersächsische Umweltministerium verleiht auch in diesem Jahr den landesweiten mit 10.000 Euro dotierten „Klima-Innovationspreis Niedersachsen“. „Mit dem Klima-Innovationspreis wollen wir Betriebe auszeichnen, die mit Ideen, Kreativität und unternehmerischer Gestaltungskraft eine Vorreiterrolle für mehr Klimaschutz einnehmen und zugleich zeigen, dass im Klimaschutz eine Chance für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaft liegt“, sagt der Niedersächsische Umweltminister, Olaf Lies.

Die Vergabe des Innovationspreises wird erst durch die finanzielle Unterstützung der Sparkassen im Landkreis Göttingen möglich. Landrat Reuter dankt den Vorstandsvorsitzenden Rainer Hald (Sparkasse Göttingen), Uwe Hacke (Sparkasse Duderstadt) und Thomas Toebe (Sparkasse Osterode am Harz), für die treue Begleitung des Wettbewerbs. Diese Förderung des Innovationspreises stehe für das gemeinsame Engagement der Sparkassen im Landkreis Göttingen.

Insgesamt werden in diesem Jahr 12 Preise, dotiert mit bis zu 3.000 EURO, in drei Kategorien durch eine unabhängige Fachjury vergeben. Darüber hinaus erhält der jeweils erste Preisträger in einer Kategorie eine von der Sparkasse Göttingen gestiftete Skulptur des international bekannten Göttinger Künstlers Christian Jankowski. Unter den 12 Preisen sind die zwei von der Sparkasse Göttingen gestifteten Sonderpreise „Wissenschaft und Bildung“ und „Integration und Soziales“. „Unsere Region ist eine Wissens- und Innovationsregion mit zahlreichen Bildungs- und Hochschuleinrichtungen“, betont Sparkassenvorstand Rainer Hald. „Mit dem Sonderpreis sollen herausragende Innovationen von Hochschulen, wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen, Bildungseinrichtungen und Studierenden geehrt werden. Aber auch soziale Innovationen spielen gerade in dieser Zeit für unsere Gesellschaft eine immense Rolle. Nur hierdurch kann der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden“, konstatiert Hald.

„Bedingt durch die aktuelle Corona-Krise ist über alle Branchen hinweg, in öffentlichen Einrichtungen, Verbänden und Vereinen eine neue Dynamik in Digitalisierungs- und Innovationsprozesse eingekehrt. Diese Dynamik wird sich in den Bewerbungen zum diesjährigen Innovationspreis widerspiegeln“, ist sich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Duderstadt, Uwe Hacke, sicher. „Wir finden, das verdient unsere Unterstützung, wir sind überzeugt, dass sich unser Engagement auszahlt.“

„Es freut uns zudem, dass wir mit dem Innovationspreis nicht nur junge Ideengeber finanziell fördern, sondern diesen vor allem ein Netzwerk bieten können – etwas, das heute fast mehr wert ist als materielle Zuwendungen“, so Thomas Toebe, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osterode am Harz.

Auch die EAM sei in diesem Jahr wieder als Sponsor dabei, erklärt Landrat Reuter. Hans-Hinrich Schriever, Geschäftsführer des kommunalen Energieversorgers, betont: „Das diesjährige Motto des Innovationspreises trifft auch auf die EAM zu, bei der nachhaltiges Handeln eine wichtige Rolle spielt. Nur wenn wir Perspektiven erkennen und Fortschritt wagen, können wir die regionale Energiewende erfolgreich vorantreiben und die Energieversorgung in der Region effizienter und umweltfreundlicher gestalten. Die Reduzierung von Emissionen muss unser aller Ziel sein, denn der Schutz des Klimas ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Genau hier bieten der Innovationspreis und auch der Klima-Innovationspreis die Plattformen für wertvolle Impulse.“

Der Verband Measurement Valley fördert den Sonderpreis „Messtechnik“. Prämiert werden innovative Methoden und Geräte zur Bestimmung physikalischer Größen. „Wir wollen damit die Stärke der Region in der Messtechnik fördern und die Menschen, die hinter diesen Innovationen stehen, in den Vordergrund rücken“, so Claudia Trepte, Geschäftsführerin von Measurement Valley.

Die Medienpartnerschaft mit dem Göttinger Tageblatt eröffnet den Teilnehmern besondere Möglichkeiten. Während der Bewerbungsphase bis zum 15.05.2021, aber auch darüber hinaus, werden sie mit ihren Innovationen in der regionalen Tageszeitung vorgestellt. Hierdurch werde die Bekanntheit des Wettbewerbs weiter gefördert und Bewerberinnen und Bewerber erhalten die Möglichkeit, sich und ihre Innovation bekannt zu machen. Die Nutzung sozialer Medien trage zur überregionalen Bekanntheit des Innovationspreises des Landkreises Göttingen und der Teilnehmer bei.

Die 18 besten Innovationen werden als Videoclip von einem Filmteam dokumentiert, erläutert Marc Diederich, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH, die den Wettbewerb organisiert. „Alle Videoclips werden bei der Preisverleihung präsentiert und können im Anschluss von den Gewinnern für eigene Zwecke verwendet werden.“

Bewerbungen seien ab sofort möglich, wie Marc Diederich betont. Jede Innovation brauche nur anhand der drei Bewertungskriterien „Alleinstellungsmerkmal der Innovation“, „Wirtschaftlicher Erfolg“ und „Volkswirtschaftliche Ausrichtung“ im Bewerberportal beschrieben werden. Teilnehmen könnten kleine Handwerksbetriebe, Dienstleister, weltweit agierende Hightech-Firmen, Bildungsinstitutionen, Hochschuleinrichtungen, Gründer oder Traditionsunternehmen.

Bewerbungen sind bis zum 15.05.2021 möglich unter www.innovationspreis-goettingen.de.

Die Kategorien sind:

  • Gründer*innen und Jungunternehmer*innen (bis 2 Jahre)
  • Unternehmen bis 20 Mitarbeiter*innen
  • Unternehmen über 20 Mitarbeiter*innen

Ausgewählte Innovationen in jeder Kategorie werden als Videoclip von einem Filmteam dokumentiert. Alle Videoclips werden bei der Preisverleihung präsentiert und können im Anschluss von den Gewinnern für eigene Zwecke verwendet werden.

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