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für Gründerinnen

Sie sind Goldmine, Informationsressource und eine echte Herausforderung für viele Unternehmen: Kund*innendaten. Jeder Kontakt mit eine*r Kund*in, jeder Verkauft, jeder Besuch der Website generiert Kund*innendaten. Unschätzbar in der heutigen Zeit.

Da diese Daten aber, Zitat aus dem Zendesk-Blog, „der Treibstoff des digitalen Zeitalters“ sind, gilt es auch möglichst sorgsam mit ihnen umzugehen. Eine entsprechende, fehlerfreie Verwaltung und Organisation sind deshalb unabdingbar. Denn die richtigen Daten helfen dabei, die Kund*innen für das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung zu begeistern – und zu behalten.

Hier stellen sich gleich schon die ersten Fragen:

  • Welche Informationen benötige ich von meinen Kund*innen?
  • Wie erhalte ich die für mich interessanten Informationen auf ethische Weise?
  • Wie kann ich die Daten sichern, ohne Gefahr zu laufen, dass die Daten einsehbar sind?

Die Kundendatenverwaltung, auch Customer Data Management genannt, ist deshalb von großer Wichtigkeit. Sie funktioniert über digitale Analyse-Tools, die explizit zum Sammeln von Daten eingesetzt werden. Die Daten können einmal über diese Tools auf der eigenen Website gesammelt werden oder über Kundenkarten, Gewinnspiele und Preisausschreiben, Kredit- und Mobilfunkverträge und Online-Banking.

CDM: Was tun mit den Daten?

Im Rahmen des Customer Data Management, kurz CDM, werden die Daten Ihrer Kund*innen gesammelt, aussortiert, aufbereitet und gespeichert. Diese Daten werden erhoben über Klicks auf der Website, die Zeit, die sich ein*e Kund*in ein Produkt anschaut und die entsprechenden Kaufabschlüsse. Diese sogenannten Touchpoints, die Kontaktpunkte zwischen Produkt oder Unternehmen zur Kund*in, bieten die Informationen, die Unternehmen brauchen, um die Kund*innen beispielsweise zu einem erneuten Kauf zu überzeugen. Touchpoints sind ausgespielte Werbung, E-Mail-Kampagnen, Suchmaschinenoptimierung, Blog-Artikel und Bewertungsportale. Diese hier gesammelten Daten sind die Grundvoraussetzung, um die Customer Experience, die Kund*innenerfahrung, zu optimieren, den Austausch mit den Kunden noch besser zu personalisieren – und sie so noch wirksamer an die eigene Marke zu binden. Und, wichtig, auf die Kund*innen abgestimmte Angebote präsentieren.

Bei der Erhebung sind drei verschiedene Arten von Daten interessant:

  • Kund*innenstammdaten wie Alter, Geschlecht, Zahlungsinformationen
  • Kaufverhalten wie Kaufhäufigkeit und Warenkorb
  • Trackingdaten wie Anzahl der Sitzungen, Anzahl der Klicks usw.

Achtung: Das Sammeln der Kundendaten muss rechtlich korrekt laufen. Sichern Sie sich hier rechtlich ab und informieren Sie sich über die Regularien zum Datenschutz.

Wohin mit den Daten?

Oft sind die entsprechenden Daten über die Kund*innen in den Unternehmen durchaus vorhanden, jedoch weder sortiert, zentral an einem Ort abgelegt noch in standardisierter Qualität. Es fehlt also an einer Datenintegration.

Datenintegration?

Die aus den unterschiedlichen Quellen stammenden Daten müssen erfasst werden und an einem zentralen Ort gespeichert werden. Und das wichtigste: Sie müssen vor allem in einer sinnvollen Art in einer Ansicht zusammengeführt werden. Dadurch können Unternehmen schnellere und bessere Entscheidungen treffen, was Marketing-Maßnahmen betrifft.

Die Datenintegration ist vor allem für Unternehmen interessant, die eine digitale Transformation anstreben, um Betriebsabläufe zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Zwecke der Datenintegration

Die Erfassung der Kund*innendaten ist sinnvoll für die Entwicklung von Data Lakes, für Data-Warehouse-Prozesse, für Marketing, IoT und eine Datenbankreplikation.

Data Lake ist eine Sammlung von Rohdaten

Data-Ware-House ist eine für Analysezwecke optimierte zentrale Datenbank, die Daten aus mehreren Quellen zusammenführt

Datenbankreplikation ist das häufige elektronische Kopieren von Daten aus einer Datenbank auf einem Computer oder Server in eine Datenbank auf einem anderen, sodass alle User*innen den gleichen Informationsstand haben.

IoT oder Internet of Things ist ein Sammelbegriff für Technologien einer globalen Infrastruktur der Informationsgesellschaften, die es ermöglicht, physische und virtuelle Objekte miteinander zu vernetzen und sie durch Informations- und Kommunikationstechniken zusammenarbeiten zu lassen.

Fazit

Die digitalen Daten sind der Reichtum eines Unternehmens. Sie machen das Marketing effektiver, lassen Kundenbedürfnisse vorhersagen und ermöglichen die Kampagnenautomatisierung. Nutzen Sie diese wertvollen Informationen für Ihr Marketing!

Entweder, indem Sie sich selbst in diesen Bereich einarbeiten. Oder Sie engagieren eine Agentur, die hier mit ihrem Expertenwissen weiterhilft.

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